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Veterinär-Akupunktur

Betreut durch:

Dr. med. vet. Markus Kasper, CVA
Fachtierarzt für Akupunktur und Neuraltherapie

CVA Certified Member of IVAS

Diese beiden ganzheitlichen Therapieformen, die auch in der täglichen Routine unserer Klinik ihren Platz haben, gewinnen immer mehr an Bedeutung - sowohl in unserem Therapiespektrum als auch in der Medizin allgemein.

Wir streben danach, Symptome nicht zu unterdrücken, sondern den Körper in eine Reaktionslage zu versetzen, sodass er die Krankheit bzw. Störung selbst bekämpfen und ausheilen kann – als „Hilfe zur Selbsthilfe“.

Auf der Suche nach "sanften", schonenden (nebenwirkungsarmen bis nebenwirkungslosen) und ganzheitlichen Methoden haben sich die Akupunktur und Neuraltherapie auch wissenschaftlich einen relevanten Platz erkämpft. Nicht nur die Resultate sprechen für sich. Auch die Tatsache, dass sie unterstützend zur Schulmedizin eingesetzt werden (können), hebt den Wert der Komplementärmedizin (= Regulationsmedizin).

Die Akupunktur mit der Nadel ist bis auf sehr wenige Punkte schmerzlos und auch bei nervöseren Tieren einsetzbar. In der Regel werden bei chronischen Problemen die ersten Sitzungen zweimal in der Woche, gegebenenfalls auch wöchentlich, durchgeführt.  Es ist durchaus realistisch, dass sich schon nach der ersten Sitzung die Symptomatik deutlich verbessert. Akute Probleme können schon nach der ersten Sitzung behoben sein.

Bei sehr empfindlichen Tieren oder Akupunkturpunkten kann auch ein Softlaser-Gerät zur Stimulierung der Punkte verwendet werden. Der LASER findet auch seinen Einsatz im Rahmen von schwierigen Wundbehandlungen.

Die Akupunktur kann nach den Richtlinien und Weisungen der TCM (traditionell chinesische Medizin), aber auch auf Basis der westlich-wissenschaftlichen Struktur-Wirkungsbeziehungen durchgeführt werden. Erstaunlicherweise kommen beide Methoden oft zu gleicher oder sehr ähnlicher Punktwahl in der Therapie. Praktisch alle chronischen und viele akuten, internistischen und orthopädischen Probleme können mit der Akupunktur erfolgreich behandelt werden.

Eine Domäne der Akupunktur ist die Schmerzbehandlung – und da vor allem die chronischen Schmerzprobleme. Diese liegen zum überwiegenden Teil im Bewegungsapparat (Arthrosen, Spondylosen, Frakturschmerzen, chronische Probleme der Muskel, Sehnen und Bänder) der Tiere. Die Kombination mit anderen Methoden, wie Homöopathie oder Physiotherapie, ergibt einen mehr als additiven Effekt.

Tiere sprechen im Allgemeinen sehr gut auf die Akupunktur und Neuraltherapie an, vielleicht auch aus der Tatsache, dass ihre Symptomatik "reiner" als beim Menschen zu Tage tritt. Mit steigender Erfahrung wird die Zahl der Tiere, welche auf Akupunktur nicht reagieren, bedeutend kleiner…

Es gibt kaum eine Störung oder eine Erkrankung, die mit Akupunktur nicht erfolgversprechend therapiert werden kann. Dabei spielt die Kommunikation zwischen dem Tierbesitzer, Tier und Tierarzt eine wesentliche Rolle. Schließlich wird durch die Art und Weise, wie das Tier beobachtet wird, auch die Tier-Mensch-Beziehung verbessert, was wiederum für den Heilungsverlauf von großer Bedeutung ist.

Die Ausbildung beginnt bei Interesse schon während des Studiums in den Vorlesungen von aUni. Prof. Dr. Oswald Kothbauer, dem Dojen der westlichen Veterinärakupunktur und Neuraltherapie an der Veterinärmedizinischen Universität.

Die ÖGT (Österreichische Gesellschaft der Tierärzte - Sektion Komplementäre Tiermedizin - Vorsitz: Dr. Harald Pothmann) bietet intensive Praxiskurse für Akupunktur und Neuraltherapie an. Zur internationalen Anerkennung dient die Weiterbildung bei der IVAS (International Veterinary Acupuncture Society). Man muss also nicht mehr nach China reisen…

Meine besten Lehrer waren mit Abstand aUniv. Prof. Dr. med. vet. Oswald Kothbauer (Ö) und Dr. med. vet. Andreas Zohmann (Vierbeiner-Reha-Zentrum - Bad Wildungen, D). Bei der IVAS-Ausbildung möchte ich Dr. Emiel Vandenbosch (B) und Are Thoresen (NOR) als herausragend erwähnen.