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Chirurgie für Tiere

OP 2
Operationsraum 2

Im Untergeschoß der Klinik – im ruhigen Bereich – befinden sich zwei Operationsräume. OP II reserviert für die Knochenchirurgie (Osteosynthese) und Gelenkseingriffe und OP I für alle anderen chirurgischen Eingriffe

Um ein Tier operieren zu können, benötigt es eine Narkose - einen tiefschlafähnlichen Zustand, der eine absolute Schmerzfreiheit garantiert.  Bevor ein Tier in Narkose gelegt wird, muss über eine klinische Untersuchung die Narkosefähigkeit des Patienten ermittelt werden – eine Laboruntersuchung des Blutes ist dabei unerlässlich. Ziel ist es das Narkoserisiko einzuschätzen; Herrl und Frauerl werden über mögliche Risiken aufgeklärt und unterschreiben ein Narkoseeinverständnis.

Auf diesem Formular kann man aber auch ankreuzen, ob der Narkosezustand auch noch für zusätzliche  Serviceleistungen, wie z. B. Zahnsteinentfernung, Röntgen- oder Ultraschalluntersuchung, Ohrenuntersuchung oder Einsetzen eines Identifikations-Chip, etc. genützt werden soll. 

Prinzipiell bekommt der Patient vor der Narkose eine Beruhigungsspritze und eine Injektionsnarkose. In den meisten Fällen wird er dann an eine Gasnarkose angeschlossen, welche den Narkosezustand aufrecht erhält und sehr gut steuerbar ist. Während der Operation läuft ein so genanntes „Monitoring“ (laufende apparative Überwachung diverser Atmungs- und Kreislaufparameter) mit, welches uns zusätzliche Informationen über den Zustand des Patienten liefert. 

Die Operation läuft, wie in der Humanmedizin, unter sterilen, also möglichst keimfreien Verhältnissen ab. Spezielle Vorbereitungsverfahren (Rasur, Desinfektion, sterile Abdeckung, desinfizierende Handwaschungen, sterile OP-Handschuhe, sterilisierte Instrumente) machen dies möglich.

Besondere Bedeutung wird der Schmerzstillung gewidmet. So bekommt der Patient vor, während und nach der OP schmerzreduzierende Medikamente – und meist auch am Tag danach bei der ersten Kontrolle (und wenn nötig länger).

Wir sind für

  • Weichteil-,

  • Gelenks- und Knochenchirurgie

eingerichtet.

Besonders in diesen Bereichen ist Fortbildung ein Muss: So besuchen unsere TierärztInnen laufend Kurse der AO-Vet bzw. die 2 jährige Fortbildung der europäsichen IMPROVE-Education und andere Seminare, Kurse und Kongresse im In- und Ausland.

An dieser Stelle möchten wir uns explizit für die gute Zusammenarbeit mit der

  • Tierklinik Hollabrunn (Leitung: Dr. Günther Schwarz)
  • Kleintierkinik Breitensee (Leitung: Univ. Prof. Dr. Norbert Kopf)
  • Tierklinik Bruck an der Leitha (Leitung: Dr. Günther Wanivenhaus) 

bedanken, die uns jederzeit, fast rund um die Uhr, für Auskünfte und Fachberatung zur Verfügung stehen. Das ist nicht alltäglich!!!