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Röntgen, Ultraschall & Endoskopie

BILDGEBENDE DIAGNOSTIK

der Qualität verpflichtet

  • RÖNTGEN

  • ULTRASCHALL

  • ENDOSKOPIE

Die Entwicklung der digitalen bildgebenden Diagnostik gehört zu der Errungenschaften der letzten 10 Jahre in der Tiermedizin. Aber nicht nur die maschinelle Ausstattung ist hier wichtig, sondern auch die Ausbildung, Fortbildung und die Erfahrung. Deswegen besuschen wir laufend Spezialkurse für Röntgen-, Ultraschall und Endoskopiediagnostik und setzen auf hausinterne Information zur laufenden Verbesserung unseres Befundniveaus.

 

RÖNTGEN (Toshiba-Röhre) und DIGITALE ENTWICKLUNG (Fa. Röntgenpartner - DIGITALE DETEKTORPLATTE - Software: Oehm & Rehbein)

Zur Standardeinrichtung einer Tierklinik gehört selbstverständlich "das Röntgen" – unverzichtbar und immer bereit.

In der Notfallsituation ist das Röntgen unerlässlich, um z. B. Unfallfolgen mit inneren Verletzungen abzuklären.

In erster Linie benötigt man das Röntgen zur Diagnose von Veränderungen der knöchernen Strukturen, wie z. B.:

  • Frakturen
  • Luxationen
  • Arthrosen
  • Knochendichte

und angeborener Erkrankungen:

  • HD (Hüftgelenksdysplasie)
  • ED (Ellenbogendysplasie)
  • etc.

Mit Einführung des digitalen Röntgens hat auch das Weichteilröntgen seine Berechtigung – auch in Zeiten von Ultraschall-, Computertomografie und Magnetresonanzuntersuchung - und erstellt im Bauchbereich die Basis für die Ultraschalluntersuchung. Viele Diagnosen lassen sich schon durch das Nativröntgen (d. h. ohne Kontrastmittel) erhärten. Die Lage, Größe und Silhouette von Organen, ihre Röntgendichte können gemeinsam mit der klinischen Untersuchung eine Diagnose herbeiführen.

Sollte das nicht ausreichen, kann mit speziellen Kontrastmittelverfahren z. B. die Magen-Darmpassage, die Ausscheidung über Nieren und Blase, aber auch die Ausdehnung von Veränderungen in den Gelenksbereich röntgenologisch dargestellt werden.

Auch die Weichteile im Bereich des Brustkorbes, wie z. B. Lunge und Herz, werden mit dem Röntgen erfasst und geben Auskunft über die Größe des Herzens, die Blutdichte und Veränderungen in der Lunge. Gemeinsam mit der klinischen Untersuchung ist die Verlaufskontrolle bei Herz-/Kreislauferkrankungen ein wichtiger Bestandteil des Vorberichtes für die spezielle Kardiologie.

Seit Oktober 2013 verfügen wir über eine hochmoderne digitale Röntgenbildentwicklung mittels digitaler Detektorplatte. Diese neueste zukunftsweisende Technologie erstellt Bilder mit einer "unfassbaren" Brilianz und Bildschärfe. Die erstellten Bilder sind binnen 3 Sekunden am Befundbildschirm verfügbar und können sofort befundet werden (ohne Entwicklungsverzögerung).

RÖNTGENBILDER AUCH IM OP:

Die völlig neue Software ermöglicht auch die sofortige Vermessung am Bildschirm (Herzgröße - VHS Buchanan, Hüftgelenksdysplasie, TPLO-Vermessung, Strecken und Schichtdicken, etc.) und kann auch im OP-Bereich auf großen Bildschirmen projeziert werden, was besonders bei Frakturen und bei orthopädischen Operationen von enormen Vorteil ist. 

Die digitale Röntgentechnologie macht uns von einer chemischen Entwicklung unabhängig und bietet viele Vorteile:

Die digitale Röntgenentwicklung ist sehr umweltfreundlich, weil keine verbrauchte Chemie anfällt und auch chemischer Service entfällt.

  • Die Röntgenaufnahmen werden an einem eigenen hochauflösenden medizinischen Befundungsbildschirm (EIZO -Graustufenbildschirm) betrachtet und können dort zu Diagnosezwecken bearbeitet werden.
  • Wenn Tierbesitzer oder KollegInnen Röntgenbilder anfordern (z. B. bei Überweisungen zum Herzultraschall), werden sie einfach auf eine CD gebrannt oder per E-Mail verschickt und man muss keine Originalbilder aus dem Archiv abgeben (die dann unter Umständen nicht mehr wiederkehren). Der Tierarzt ist zur Archivierung verpflichtet und so verlässt kein Bild „auf ewig“ das Haus.
  • Die Röntgenbilder sind jederzeit online via Netzwerk in jeder Ambulanz und auch im OP verfügbar
  • Man kann digitale Bilder via E-Mail an RöntgenspezialistInnen verschicken, um eine Überbefundung in besonders „verzwickten“  Fällen zu erhalten. (An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Kollegen Univ. Doz. Dr. Ewald Köppel in Bruck an der Mur, der – unermüdlich - schon in vielen Fällen „Licht ins röntgenologische Grau“ gebracht hat).
  • Als besonderen Service können wir Ihnen bei Bedarf eine CD mit den Röntgenaufnahmen Ihres Tieres herstellen oder die Bilder per Email an Sie versenden.

Selbstverständlich werden die Bestimmungen des gesetzlichen Strahlenschutzes eingehalten und das Tragen von Schutzkleidung ist für alle zwingend vorgeschrieben.

Alle Klinikangehörigen werden regelmäßig im Sinne des Strahlenschutzes arbeitsmedizinisch untersucht und tragen Dosimeter (Gerät zur Feststellung der Strahlenbelastung – Auswertung im Strahlenlabor Seibersdorf).

 

ULTRASCHALL ("mindray")

Besonders geeignet bei Untersuchungen innerer Organe (Leber, Niere, Darm, Urogenitaltrakt, Herz), v. a. dann, wenn das Röntgen nicht die nötige Aufklärung bringt. Mit dem Ultraschall können wir „quasi“ in die Organe hineinschauen, ihre Struktur ermitteln und so gemeinsam mit klinischer Untersuchung und Labor eine Diagnose erstellen. Diese bildgebende Untersuchung ist in der Tumordiagnostik im Bauchbereich unerlässlich geworden. 

Die Ultraschalluntersuchung ist prinzipiell schmerzlos. Der Patient liegt dabei meist in Rücken- oder Seitenlage und wird in der Untersuchungsregion ein wenig rasiert, was leider für manchen Vierbeiner etwas Aufregung bedeutet. Frauerl oder Herrl am Kopfende können die Situation sehr beruhigen.

Mit dem neuen Gerät der Fa. Mindray steht uns ein Spitzenprodukt auf diesem Sektor zur Verfügung mit einer Top-Brilianz und Bildschärfe. Dieses Gerät kann auch Doppler-Aufnahmen, für arterielle und venöse Blutflüsse,  darstellen und eignet sich auch zur Basisbefundung in der Kardiologie.

 

ENDOSKOPIE (Fa. Storz)

Seit einiger Zeit verfügt unsere Klinik über Video-Endoskopiegeräte unterschiedlicher Größe, die es ermöglichen, in den Rachen, die Speise-und Luftröhre, den Magen, die großen Atemwege oder den Enddarm zu blicken und diese auf einem Monitor sichtbar zu machen. Sogar kleine Nasengänge können so untersucht und z. B. Fremdkörper entfernt werden.

Diese Zugänge erlauben es u. a. Fremdkörper zu entfernen aber auch Gewebeproben zu entnehmen.